Die perfekte Röstung

Plantagen in Brasilien

Die Geheimtipps einer Kaffeerösterei in Berlin

1. Die Wahl der richtigen Bohnen

Im Allgemeinen werden weltweit zwei Arten von Kaffeebohnen produziert: Arabica und Kaffee Robusta. Sie unterscheiden sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Anbaubedingungen deutlich in Geschmack und Aroma.

  • Arabica: Es gibt einen süßen, weichen und leicht sauren Geschmack. Diese Bohnensorte ist mit höheren Kosten verbunden und somit eher für Genießer.
  • Robusta: Diese Sorte hat eine höhere Koffeinkonzentration als Arabica und erzeugt einen starken und bitteren Geschmack. Die günstigere und verbreitetere Kaffeesorte.

2. Der Luftstrom ist entscheidend

In der besagten Kaffeerösterrei ist die Kaffeeröstung viel mehr als das Erhitzen der grünen Bohnen, bis sie braun werden. Obwohl die Menschen der Erhitzung eine größere Bedeutung beimessen, kann nur die Kombination aus Luftstrom und Erhitzung, das gewünschte Ergebnis liefern: Sie müssen also den Röstraum gut belüften. Abgesehen davon, dass Sie das Fenster offen halten, müssen Sie einen Ventilator kaufen, um einen kontinuierlichen Luftstrom zu erzeugen. Erhöhen Sie den Luftstrom schrittweise mit fortschreitender Röstung, um eine bessere Ausbeute zu erzielen. Dadurch wird auch der entstehende Rauch und die Spreu abgewehrt.

3. Pflege des Röstprofils

Der Röststil hat einen wesentlichen Einfluss auf den Geschmack und das Aroma des Endbrauens. Im Allgemeinen variieren die Rösttemperaturen von Kaffeebohnen zwischen 180° und 250°C (356° und 482° F). Der Prozess dauert maximal zwanzig Minuten. Sie können sich für eine der folgenden Anleitungen/Methoden entscheiden:

  • Leichte Röstung: Rösten Sie dazu die Kaffeebohnen etwa sieben Minuten lang bei 180° bis 205°C (356° bis 401°F). Es wird ein knackendes Geräusch geben und die Bohnen werden ebenfalls fast doppelt so groß sein wie ihre ursprüngliche Größe. Heraus kommt ein schwaches und saures Endgebräu.
  • Mittlere Röstung: Sie müssen neun bis elf Minuten bei 210° bis 220°C (410° bis 428°F) rösten. Die Bohnen werden hellbraun mit einem trüben Äußeren. Diese Methode ergibt ein Gleichgewicht von Säure, Aroma und Geschmack und ist ein ausgezeichneter Endkaffee.

  • Dunkle Röstung: Dies ist für Leute, die ein starkes Gebräu lieben. Sie müssen die Bohnen zwölf bis dreizehn Minuten bei 225° bis 230°C (437° bis 446°F) rösten. Entfernen Sie die Bohnen nach dem zweiten Knackgeräusch. Das Endgebräu hat einen dichten, vollmundigen Geschmack mit einer würzigen Note.

  • Extra dunkle Röstung: Rösten für ca. vierzehn Minuten 240° bis 250°C (464° bis 482°F). Rösten Sie bis kurz bevor die Bohnen zu Asche werden. Dies verleiht einen bitteren, kräftigen und rauchigen Geschmack.

4. Die gerösteten Bohnen schnell abkühlen lassen

Entfernen Sie die Bohnen von der Heizquelle, wenn Sie mit dem Rösten zufrieden sind. Sie sollten die Bohnen schnell abkühlen, da es sonst dazu kommen könnte, dass der Geschmack verloren geht. Sie können die Bohenn anschließend auf einem Backpapier verteilen. Denken Sie daran, dass sie sehr heiß sein werden, also achten Sie darauf, dass Sie sich nicht verbrennen. Sie können auch einen Filter verwenden diesen auf ein Metallgitter mit einem darunter liegenden Lüfter legen.

5. Entgasen nach dem Rösten

Beim Rösten entstehen Gase – hauptsächlich Kohlenstoffdioxid – in den Bohnen. Die Entgasung der gerösteten Bohnen ist unerlässlich, um den gewünschten Geschmack zu erhalten. Legen Sie die kühlen Bohnen in den Aufbewahrungsbehälter und halten Sie den Deckel einige Stunden lang leicht geöffnet. Niemals über 24 Stunden! Damit ist der Prozess abgeschlossen.

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